Film & Diskussion «Everyday Rebellion» - Donnerstag 14. Februar 2019 - Rote Fabrik, Zürich - 19.15 Uhr

Film & Diskussion

 

Podium: u.a. Organisatoren der Klimastreiks

 

Gewaltloser Widerstand ist kreativ. Er kann unterhaltend sein und witzig. Den Menschen ihre Angst nehmen und sie vom Gefühl der Ohnmacht befreien. Das ist eine der Botschaften des Films «Everyday Rebellion» der Brüder Riahi aus Wien.

 

Sie portraitieren Bewegungen der letzten Jahre wie «Occupy» in New York, «Indignados» in Madrid, «Femen» in Kiew und Paris, den «Arabischen Frühling» in Ägypten und den Widerstand aus dem Untergrund in Teheran und Damaskus. Es sind häufig kleine Geschichten von kreativen Aktionen, schrägen Ideen und mutigem Eingreifen, die in der Summe die grosse Geschichte davon erzählen, wenn Menschen sagen: «Stopp! So nicht!»

Die Regisseure mit einem Protagonisten. ein Regisseur hält ein Megaphon vor dem Mund und der Protagonist hat einen grossen grünen Pappzeigefinger an der Hand

 

Die begleiteten Protestbewegungen richten sich nicht nur gegen skrupellose Diktaturen, sondern auch gegen Korruption, Machtmissbrauch und gegen schamlose Banken. Die Gründe der Menschen, sich zur Wehr zu setzen, sind unterschiedlich.

 

Der Film macht keine Hierarchie des Unrechts. Das, was die Menschen rund um den Globus vereint, sind der Zorn, der Mut und die Hoffnung, Veränderungen auf friedlichem Weg herbeiführen zu können.

«Everyday Rebellion» will die Menschen, die an eine gerechtere Welt glauben, inspirieren, sich dafür einzusetzen.


Film & Diskussion «Kindheit» - Donnerstag 13. Dezember 2018 - Rote Fabrik, Zürich - 19.15 Uhr

Dokumentarfilm, Norwegen 2017, Regie: Margreth Olin, 90 min., Sprache deutsch

 

Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Mit allem, was der Wald hergibt, werden Fantasiefiguren gebaut, Steckenpferde geschnitzt, ganze Küchen eingerichtet. Sie haben keine andere Aufgabe, als zu spielen – mit den anderen und mit der Natur.

 

Die Kinder vor Margreth Olins Kamera sind zwischen einem und sieben Jahren alt. Sie spielen, basteln, feiern Geburtstag, tragen ihre Konflikte aus – immer liebevoll begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern, die eben gerade nicht erziehen, sondern den Kindern stattdessen erlauben, sich zu entfalten.

 

KINDHEIT zeigt dagegen einen Ort, an dem die Kinder von den Erwachsenen so weit wie möglich in Frieden gelassen werden. Was es bedeutet zu wachsen, lernt man hier in den Wäldern. Ein stiller Protest sei ihr Film, sagt Margreth Olin. Still vielleicht, aber äußerst wirksam. Man sieht Erziehungsinstitutionen danach mit anderen Augen.

 

Anschliessend Filmgespräch mit Katharina Hardegger, Psychologin, lic. phil., Psychotherapeutin SBAP, Marie Meierhofer Institut für das Kind


NNFF18

Donnerstag 15. - Sonntag 18. März 2018 - Wandellust

5. Nebenrolle Natur Filmfestival - Hier gehts zum Programm


April 2018

Nebenrolle Natur Filmfestival in Zug - Infos folgen

 

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