«Worauf warten wir noch?»

Film & Diskussion

Do. 28. September 2017, Rote Fabrik - 19.30 Uhr


Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Ganz Europa ist vom Konsum- und Wachstumsglauben erfasst.... Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Franzosen bevölkertes Dorf im Elsass hört nicht auf, diesem Gedanken Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die kapitalistischen Konzerne, dort Fuss zu fassen...

«Worauf warten wir noch?» der neueste Film von Marie Monique Robin, erzählt die wunderbare Geschichte, wie eine kleine elsässische Stadt mit gerade einmal 2.200 Einwohnern ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära mit geringer Umweltbelastung in Gang setzt.

 

Im Anschluss Vorstellung von Initiativen, die Zürich verwandeln.  Wir freuen uns beim Filmevent «Worauf warten wir noch?» am Do. 28. September 2017 um 19.30 Uhr in der Roten Fabrik u.a. auf : www.waedichoerbli.chwww.neustartschweiz.chwww.nena1.chwww.openki.netwww.thinkpact-zukunft.chwww.wandellust.chwww.fossil-free.chwww.spark.earthwww.offcut.chwww.koalahilfe.chwww.slowfoodyouth.chwww.solinetz.chwww.biovision.chwww.sans-papiers.ch - Super!!! Eintritt: 10 CHF


Trailer


Filminfo

F, 2016, 119 Min, OmdU

 

Wer hätte geglaubt, dass der internationale Champion aller Transition-Städte (Städte im ökologischen und sozialen Wandel) eine kleine französische Stadt im Elsass ist? Das  sagt niemand geringeres als Rob Hopkins, der Gründer der Transition Bewegung.

 

«Worauf warten wir noch?» erzählt die wunderbare Geschichte, wie eine kleine elsässische Stadt mit gerade einmal 2.200 Einwohnern ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära mit geringer Umweltbelastung in Gang setzt. Der Film wurde in allen vier Jahreszeiten im Jahr 2015 gedreht, im entscheidenden Jahr der Umsetzung des Programms. Er ist mehr als ein blosser "Werkzeugkasten" für den Wandel von ländliche Gemeinden oder Stadtteilen.

 

Auf Initiative der Gemeindeverwaltung, startete Ungersheim im Jahr 2009 ein partizipatives Demokratie-Programm mit dem Namen "21 Aktionen für das einundzwanzigste Jahrhundert", die alle Aspekte des täglichen Lebens umfasst: Nahrungsmittel, Energie, Verkehr, Wohnen, Geld, Arbeit und Schule.

 

Um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, ist das Schlüsselwort des Programms "Autonomie". Dabei wird eine Re-Lokalisierung der Lebensmittelproduktion angestrebt, Energiesparen und die Entwicklung erneuerbarer Energien werden gefördert und die lokale Wirtschaft wird durch eine weitere Währung gestützt.

 

Das Ergebnis: Seit dem Jahr 2005 hat die Stadt 120.000 € an Betriebskosten eingespart und die direkten Treibhausgasenemissionen um 600 Tonnen pro Jahr reduziert. Hunderte von Arbeitsplätzen wurden geschaffen. Und lokale Steuern wurden nicht erhöht. Worauf warten wir noch?

 

Diese Chronik ist eine Inspiration des täglichen Glücks und Stolzes, sich gemeinsam für eine große Sache zu engagieren, für den Schutz unseres Planeten. «Worauf warten wir noch?» ist zudem eine Hommage an diese lokalen Beamten, die es mit ihrer Vision schaffen, die Begeisterung ihrer Mitbürger im Sinne des Gemeinwohls zu mobilisieren


Bilder zum Film